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  •     13.08.14 21:33





 

Deadpool - Der Söldner mit Schnauze

Deadpool, oder wie er sich gerne selbst dem Leser vorstellt: "Der Söldner mit Schnauze" ist, laut seiner Superhelden- beziehungsweise Bösewichterkollegen, der wohl nervigste aller Comicfiguren. Womit wir eigentlich schon zu Anfang am Knackpunkt der ganzen Story wären, denn Deadpool ist in dem vollen Bewusstsein, dass er sich in einem Comic befindet. Dank seiner großen Klappe, darf sich der Leser des öfteren auch angesprochen fühlen. Die dümmlichen Kommentare die dabei von Seiten der Figur abgegeben werden, ziehen sich auch schonungslos durch den Rest des Heftes. Um zur Geschichte des Söldners zu kommen: Mit bürgerlichem Namen Wade Winston Wilson genannt ist herzlich wenig über seine Kindheit genannt. Nachdem seine Mutter an Krebs gestorben war und sein Vater von einem betrunkenen Freund umgebracht wurde, schloss sich Deadpool (damals natürlich noch nicht mit dem Namen "Deadpool") dem Project X an. Bei Project X sollte es klingeln und zwar im Bereich Wolverine und William Stryker. Um es kurz zu fassen: Deadpool bekam seinen supertollen Heilungsfaktor und wurde, nachdem er bei der Regierung wegen seines "Temperaments" als ungeeignet befunden wurde, Söldner. Ich persönlich mag Deadpool aus vielen verschiedenen Gründen. Einerseits finde ich seine Sprüchen total bescheuert, vor allem in den meisten Situationen mehr als unangebracht, was denke ich den besonderen Reiz daran ausmacht. Im Vergleich zu den Durchschnittssuperhelden (wenn es da überhaupt einen Durchschnitt geben kann), die sich nach einem typischen Schema entwickeln (Schüchterner Typ wird durch Zufall, meist ein Experiment oder so ein Krams, zum Megahecht und sahnt Ruhm, Ehre, Bewunderung und natürlich die heißte Braut ab.) tänzelt Deadpool da total aus der Reihe. Mit einem charmanten Vollknall und jeder Menge von Macken bewältigt er seine Abenteuer mit Bravour (und einer beträchtlichen Vollmeise), wobei ihn seine Unvollkommenheit doch eher sympathisch macht. Da er, wie die meisten anderen Superhelden, kaum irgendwelchen Moralvorstellungn anhängt oder als Vorbild dient, ist ihm in seinem Handeln viel mehr Freiraum gelassen, als zum Beispiel Captain America. Denn würde der irre lachend über eine Straße rennen und dazu irgendeinen Song von Elvis schmettern, dann würde für die Amerikaner die Welt kopfstehen (Mal ehrlich, Steve Rogers ist mit seinem durchtrainierten Body, seinem blonden Haarschopf und sämtlichen "löblichen" Eigenschaften DER amerikanische Traum) Ansonsten kann ich nur sagen: jeder der mal etwas total witziges erleben will, sich aber nicht von dem heißt geliebten Marvel-Comic trennen möchte (um bedauernd in die Kinderabteilung zu Mickey Maus und Co. zu gehen) sollte den Schritt wagen und eiwew4wiXncMqssnig von Deadpool lesen. Es lohnt sich! PS.: Kleinen Vorgeschmack gefällig? Ist zwar auf Englisch, lohnt sich aber trotzdem! https://www.youtube.com/watch?v=w4wiXncMqss

11.8.14 00:27, kommentieren